Konkurrenz empört über Apple-Vorwürfe

Auf der "Antennagate" Pressekonferenz erklärte Steve Jobs, die Empfangsprobleme des iPhone 4 würden auch andere Smartphone betreffen.

Apple-Chef Steve Jobs gab bei der "Antennagate" Pressekonferenz bekannt, Empfangsschwierigkeiten kämen bei Handys mit integrierter Antenne auch bei anderen Herstellern der Smartphone-Branche vor. Jobs verwies dabei auf die Geräte Blackberry Bold 9700 von RIM, Droid Eres von HTC, Samsung Omnia II und den finnischen Hersteller Nokia.

Naturgemäß wollen sich die angesprochenen Hersteller den Vorwurf nicht bieten lassen und reagieren auf die "Antennagate"-Propaganda. Auf dem Blog CrackBerry verlautbaren die RIM-Chefs Mike Lazaridis und Jim Balsillie, dass sie es "inakzeptabel" finden, von Apple in ein "selbstgemachtes Debakel" hineingezogen werden. Apple wolle vom eigenen Problem ablenken und deshalb die Tatsachen verdrehen. Eine Schutzhülle benötigen RIM-Kunden jedenfalls nicht, so die CEOs, um mit ihrem Blackberry einwandfreien Empfang zu haben.

Nokia erklärte in einer Stellungnahme auf Engadget, wie wichtig die Antennenfunktion in der Produktion der Geräte war. Nachdem vor 12 Jahren mit dem Nokia 8810 das erste Mobiltelefon mit integrierter Antenne auf den Markt kam, wurde tatsächlich eine nachlassende Empfangsqualität festgestellt. Danach hatte Nokia begonnen auch Modelle mit zwei Antennen zu produzieren.


Quelle: www.telekom-presse.at