Neue Mobiltelefone, neue Technik. Nokia überzeugt mit SMS-Blockern und wählbaren Schriftgrößen.
Nokia präsentierte kürzlich zwei neue Einsteigermobiltelefone, das 1100 mit wählbarer Schriftgröße und deshalb besonders für
Sehbehinderte Personen geeignet und das 2300, das erstmals mit einem SMS-Blocker für unerwünschte Bildmitteilungen bereitstellt.
Beide Modelle seien bevorzugt für den asiatischen Raum und für Russland gedacht.
Das Nokia 1100 erscheint als Dualband-Telefon, das GSM 900 und GSM 1800 unterstützt. Das nur 93 Gramm schwere Gerät verfügt über
rutschfeste Seitenteile, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Das Schwarz-Weiß-Display kann bis zu vier Textzeilen anzeigen und
bietet eine Auflösung von 96 x 65 Pixel.
Weiters bietet es große Tasten, Vibrationsalarm, einen Wecker, eine Taschenlampe und eine Stoppuhr. Zusätzlich gibt es zwei
vorinstallierte Spiele. Die Sprechzeit dauert 2 bis 4,5 Stunden und eine Standby-Zeit von bis zu 400 Stunden wird ermöglicht. Das
Nokia 1100 kann auch den AMR-Sprachcode (Advanced MultiRate) unterstützen, also einen vierten GSM-Sprachcode mit größerer Netzkapazität
und verbesserter Sprachqualität. Erhältlich wird dieses Mobiltelefon vermutlich Ende dieses Jahres.
Das Nokia 2300 ist ähnlich Zielgruppenorientiert, es bietet nur eine noch umfangreichere Ausstattung: Angeboten werden polyphone
Klingeltöne, ein UKW-Radio und eine Freisprechfunktion um mehreren Teilnehmern das telefonieren zu ermöglichen. Eine Neuheit ist auch
ein Zähler für die Gesprächsdauer und ein SMS-Zähler, der eine "Verwaltung" für die empfangenen und gesendeten SMS darstellt.
Der Akku bietet eine Gesprächsdauer von maximal 4,5 Stunden und eine Standby-Zeit von 400 Stunden. Besonders zu betonen ist die
Filterfunktion für SMS. Somit können unerwünschte Kurzmitteilungen über eine Rufnummernsperrlist herausgefiltert werden. Erhältlich
ist dieses Telefon Ende 2003 im asiatisch-pazifischen Bereich, Anfang nächsten Jahres in Europa, Afrika und im Nahen Osten.